Jona Jakob - Aschaffenburg

Chronologie

Kollegiales Gespräch

Heute traf ich mich zum ersten Mal mit Dr. Ch. F., zum kollegialen Austausch. Wir lernten uns an einem XING-Anlass kennen und hatten das Bedürfnis, gegenseitig mehr voneinander zu erfahren.

Ich kann immer nur für mich sprechen: Das Gespräch wurde ein sehr grosser Gewinn, menschlich erst einmal und dann besonders in der fachlichen Sache. Seine Kompetenz in Distributions- und Vertriebsmanagement sowie Führungsanliegen sprach mich an mehreren Stellen für meine Aufgabe als Beauftragter bzw. in der Folge ein beauftragtes Anliegen von hoher Priorität an.

Es ist von entscheidender Relevanz, für ein Vorhaben ein Gefühl dafür zu haben, einen möglichen Partner gefunden zu haben, der womöglich hochgradig dazu passt, was man anpacken möchte. Das ist wie ein guter Anwalt, ein Vertrauensarzt, ein Lieblingswirt. Fantastisch.

Danke für die zwei Stunden im zugewandten Kontakt.

Weihnachtsgedanken nach dem 3. Advent Treffen im Raum für Gespräche.

Am 3. Advent fand bei meiner Liebsten und mir in Aschaffenburg ein Weihnachtshöck statt. Es war Open House, ein Kommen und Gehen. Hierzu sind mir, berührt von den Momenten, meine Gedanken wichtig ...

- Eingefügt aus Facebook: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=635255200222449&id=100012139241953

3. Advent - Open House.
Lieben Dank an unsere Gäste, wir haben die Begegnungen und Gespräche sehr genossen. Dass ich morgens noch Schnee schippen musste, ... bitte gerne :-). Wir hoffen, ihr seid alle gut nach Hause gekommen. Danke für eure Mitbringsel und Geschenke ... und natürlich für das Besteck ;-)

Ein paar Worte von mir:

Nichts zählt, weder der Raum, noch die Speisen, die Deko oder die Zeit der Vorbereitung. Geld und etwas Erfahrung machen das möglich.

Was mir dem gegenüber ALLES ZÄHLT, sind die Begegnungen. Dieser Zeitmoment im Miteinander. Man läuft wie zwei Wellen aufeinander, noch an der Garderobe oder beim Eingang stößt sich diese Wucht hoch und glättet sich erst, wenn wieder hingesessen, sich vielleicht freudestrahlend aber schweigend anschauend, ein Getränk wird bereitet, es geht los, wer bist du? wo kommst du her? was bringst du mit? Erzähl! Und dann will ich zuhören.

Es waren alle da, die Altbekannten, die Neubekannten, die Freunde des Hauses, auch die Unbekannten, die Erstbegegnungen, die ErsterzählerInnen.

Gespräche sind wie Werbung: sie soll informieren, animieren, vervollständigen, Bedürfnisse wecken und last but not least in Erinnerung rufen. Gespräche bestätigen ganz viel. Und etwas, was ich liebe: Gespräche vervollständige mein Bild, einem Puzzle gleich. Ich schaue über Jahre Menschen zu und so ein Gespräche ist wie der Sand zwischen den Pflastersteinen. Es verdichtet, stärkt, beruhigt, heilt, macht vollständig - Dich und mich.

Maja sah ich zuletzt an meinem 49. Geburtstag unter der grossen Eiche im LiLu am Main in Frankfurt. Das sind nun sieben Jahre. Anna-Katharina, nach langen zwei Jahren fanden wir uns wieder in unserer ganz eigenen Nähe, die wir seit der Coachingausbildung können. Markus kam von Stockstadt zu Fuß über den Park Schönbusch, schier 'gepilgert', würde ich meinen. Moni und Gianni aus Aschaffenburg, sie für die Haare er für Italienische Küche, von Herzen schöne Kontakte. Und die älteren Herrschaften unserer Nachbarschaft, die wollen nächsten Sonntag nach der Kirche kommen. Guido, Jutta, Jürgen ... auch Phibi fand nach unserem Urlaub wieder zu uns nach Hause.

Die Gespräche wechselten ab, die Gesprächspartner auch. Es war ein friedliches Miteinander. Und es traten Themen hervor, die Offenheit zeigte sich, die Herzen wurden gewärmt und das Vermögen, ein Mensch zu sein, wurde möglich.

Der Zauber solcher Anlässe liegt mE nicht in den glänzenden Weihnachtskugeln. Diese ersetzen nichts. Vielleicht mögen sie hier und da etwas verstecken oder cachieren, doch für mich liegt der wahre Glanz darin, dass sich mir ein Mensch zeigt, hervortritt und ganz im kirchlichen Sinn 'wahrhaftig' wird.
Ich bin keinesfalls kirchlich erzogen. Das verunmöglicht es mir aber nicht, Mäeutik, die sozusagen philosophische, coachende 'Hebammenkunst' mit dem Bild der Kindsgeburt zu Bethlehem, in seiner Krippe, gleichzusetzen. Was gestern im Licht aller Glanzbilder stattfand, war dieses Hervortreten als Mensch.

Mehr geht. Zu erreichen ist mE jedoch erst einmal dieses.

Ich danke - oder wie die "Merkel" sagen würde *kleines Wortspiel*: "Es ist mir eine Ehre."


Bild: Jona Jakob privat, per iPhone, 2018

Unternehmergespräch

November 2018

Drei Personen, extern

Gesprächsführung: Jona Jakob
- Kennenlernen
- Klärung der Positionen
- Klärung des Status Quo
- Verbleib

Consensus Gespräch

November 2018
Drei Personen
Zuhören, Verstehen, Klären, Abholen

Consensus Gespräch

November 2018
Drei Personen
Verständnis gewinnen, Klärungen, Vereinbarungen treffen.

Einen Partner haben

Wer die Gelegenheit auf ein Gespräch hat, hat schon einen Partner.

(c) Jona Jakob, 2018

Dialogische Gespräche / Wie sich der Bezug in Communities (XING) verändert

Mein XING-Beitrag vom 08.11.2018 - Gruppe Niebelungen - Odenwald

(eingefügt)

Ein Verfahren, welches ich früher in XING geliebt habe (Gruppen für Schreiben und Philosophie, Hochbegabung und Scheitern), es aber irgendwie ausgestorben ist, da vermutlich zu anstrengend:

Dialogische Kommunikation (durch führen des Threads):

Ich z.B. "antworte auf Ihren Beitrag, indem ich direkt auf Ihren Beitrag Bezug nehme".
Das ist mE killing, wir kommen so selten wirklich weiter, auch verläuft sich der Thread vom Kernanliegen weg.

Beim dialogischen Beitragen trage ich OHNE viel Bezug zu vorher gegebenen Beiträgen bei. Mein Beitrag kann also in höherem Grad vorne und hinten keinen Bezug "aufgenommen" haben, steht einfach für sich. Das geht schriftlich in Communities aber auch als geordnetes Gespräch mit Spielregeln mündlich.

Das tun nun alle anderen auch, jeder für sich. Jede und jeder trägt bei, was ihr/ihm gerade zum Thema in den Sinn kommt, egal ob es passt oder sich chronologisch einfügt. Bildlich gesehen legt man einen Haufen bunt gemischter Mikado-Stäbchen (ja, hinlegen, nicht aufnehmen :-)

Niemand erwartet, dass auf "seinen" Beitrag jemand Bezug nimmt (das ist das schwer Auszuhaltende daran). Zum Schluss liegen eine Zahl Beiträge zum Thema vor. Meist wird vom Thema erst einmal kaum abgewichen und wenn doch, dann nur einen Beitrag lang.

Doch die Vielzahl von Beiträgen ergibt in einem selbst eine ganz eigene neue Antwort. Niemand hat Recht oder liegt falsch. Es gibt keine Rechthaberei, kein Verrennen. Man kann den Thread auch nach langer Zeit wieder anstoßen. Und meist lesen sich solche Threads auch für späte Leserinnen und Leser interessanter.

Solche dialogische Gespräche besuchte ich abendfüllend in Frankfurt bei Frau Mag. Edeltraud Kruse.

-

Jetzt hat der Mensch das Bedürfnis nach Bestätigung, nach Kontakt und Miteinander und solche dialogischen Gespräche oder Threads bieten das auf den ersten Blick nicht wirklich an - sie befriedigen diese Bedürfnisse nicht direkt.

Aber z.B. mit Herrn Felix Mustermann bin ich seit über 10 Jahren in XING verknüpft. Auch ohne jede große Kontaktaufnahme sind wir längst gut miteinander verbunden. Ich war nicht immer seiner Meinung, es gab Zeiten, da musste ich ihn mir wegschalten. Aber dann habe ich das wieder aufgeschaltet und dann gerne wieder verfolgt. Was mir wichtiger wurde: Er schreibt immer noch. Er trägt bei. Es wurde für mich immer herzlicher, zum Geburtstag zu gratulieren oder gute Gesundheit zu wünschen. Respekt wuchs, seine Vielseitigkeit erstaunte mich immer wieder. Und sein Frühaufstehen, welches nicht einmal ich übertreffen konnte.

Die mir wichtige Verbindung wuchs indirekt. Sie ist nicht ein Konstrukt aus Höflichkeit, Bezugnahme oder direkter Kommunikation. Die Verbindung, die mir wichtiger wurde, ist eine Art bestehende und beständig wachsende Qualität der Verinnerlichung. Ich würde, glaube ich, sofort losfahren, um ihm - stets noch sehr unbekannt - wobei zu helfen. Es entsteht Verbindung und Vertrautheit, so etwas wie Gewähr. Und bei Ihm ist es leicht, scheinen wir in vielem selbe Werte zu leben.

Aber was mir bei solchen "dialogischen Gewächshäusern" zuteil wurde: Ich verstand mit der Zeit auch Personen, mit denen ich das Heu gänzlich und nie wirklich auf der selben Bühne hatte oder heute noch nicht habe. Dennoch kann ich deren Sein und Sichtweise stehen lassen. Sie wurden mir zu einer "auch möglichen Betrachtungsweise, die nicht meine sein muss, die man aber vertreten kann".

Wenn man sich dann begegnet, frage ich nicht nur: "Wie geht es?" - ich frage auch: "Wie weit sind Sie mit Ihrem Standpunkt / Anliegen / Meinung / Haltung / Lebensweise / etc. gekommen? Was wurde daraus? Was hat sich ergeben? Was ist das für Sie heute?" ... und an dieser Stelle spätestens spürt jener Mensch, dass ich ihn gesehen habe und ihm vielleicht näher bin, als sie oder er das je gedacht hätte.

Jona Jakob, 8.11.2018 / XING

Datum: Ende August 2018
Ort: Kunst- und Kongresshaus Thun
Anlass: Forum Fokus Ehtik Schweiz
Thema: Ich
Dauer: Zwei Tage
Gäste: 200 - 300

Karin Mayerhofer Dobler (Autorin, Lehrerin) und ich am Forum FOKUS ETHIK in Thun. Begegnungen und Gespräche mit André von Wattenwyl und Barbara Bleisch, Maya Burkhard (Coach und Moderation), Nathalie Ernst (Bank von Tobel) und vielen Teilnehmenden. Nährender Tag. Danke. – hier: KKThun, Kultur- und Kongresszentrum Thun.


Bild: Selfie von Jona Jakob mit iPhone / Mit Erlaubnis von Karin Mayerhofer Dobler. Lieben Dank.

Gespräch mit Alexandra Jungblut, Aachen

Datum: Februar 2018
Ort: Hotel Steigenberger Frankfurt
Person: Alexandra Jungblut, Gesundheitsberaterin, Yoga-Trainerin
Profil: yoga-vidya-aachen.de | preventionpartners.de
Anlass: Reales Treffen nach vielen Jahren XING-Verknüpfung
Thema: Allerlei

Mit großer Freude traf ich mich im Februar 2018 mit Alexandra Jungblut in Frankfurt. Das Gespräch war eine neue Brücke, nachdem wir über viele Jahre zuvor in XING verknüpft und verbunden waren. Das Gespräch enthielt viele Lacher, Klärungen, sich füllende Wissenslücken - wir lernten uns von vielen Seiten her neu kennen, obwohl wir dachten, aus dem Internet schon alles zu kennen. Dem war bei weitem nicht so.

Eine fröhliche und bereichernde Begegnung, die uns heute die Bälle leichter und trefflicher zuspielen lässt. Lieben Dank an dich, Alexandra.


Bild: Selfie mit iPhone von Jona Jakob. Mit Erlaubnis zu publizieren von Alexandra Jungblut. Lieben Dank.

Besuch bei der Autorin Karin Mayer Dobler, Niederbipp (Kt. Bern, Schweiz)

Datum: Mai 2017
Ort: Privat in Niederbipp, Kanton Bern
Zeit: ca. 2 Stunden

Im Mai 2017 ergriffen meine Partnerin Elke Merkel und ich die Chance, bei einer Reise durch die Schweiz die Autorin, Texterin und Deutschlehrerin Karin Mayerhofer Dobler zu besuchen. Die gebürtige Lichtensteinerin erwartete uns mit einem ihrer berühmten Früchtekuchen.

Im Gepsräch ging es um die Verbundenheit als künstlerisch schaffender Mensch zu bestehen und Wege im Leben zu finden. Es ging um Anerkennung, Wertschätzung, Selbstsicherheit und den Gewinn, eine gewisse Freiheit zu leben und aus dieser kreativ zu schöpfen.

Karin Mayerhofer Dobler moderiert Sendungen bei Radio Lora und organisiert mit weiteren Frauen zahlreiche Lesungen wie gemeinsames Schreiben.

Lieben  Dank für deine Freundschaft und die Bewirtung am Besuchstag.


Bild: Selfie mit iPhone von Jona Jakob / Publikation mit Erlaubnis von Karin Mayerhofer Dobler und Elke Merkel. Lieben Dank.

Gespräch mit Stephanie Selmer, Aschaffenburg

Datum: Juli 2018
Ort: Raum für Gespräche
Gast: Stephanie Selmer, Aschaffenburg
Profil: stephanieselmer.com / focus-teamwork.de
Themen: Alles um unsere Arbeit
Dauer: ca. 3 Stunden

Im Juli 2018 besuchte mich die Coach und Beraterin Stephanie Selmer aus Aschaffenburg. Wir lernten uns an einem privaten Anlass kennen. Uns verbindet eine selbe hohe Taktung im Denken, Reden und vernetzten Betrachten - gerne auch Querdenken genannt.

Wir sprachen über Erfahrungen als Dienstleiter, Beratende und Coachende. Stephanie Selmer ist in der IT-Welt unterwegs und unterstützt Teams bei deren Projekten. Zudem ist die Rednerin für das Thema Veränderung.


Bild: Selfie mit iPhone von Jona Jakob / Publikation mit Erlaubnis von Stephanie Selmer. Lieben Dank.

Gespräch mit Annette Hempel, Darmstadt

Termin: 14. September 2018
Ort: Darmstadt im Praxisraum und beim Italiener
Gesprächspartnerin: Annette Hempel, Coach, Beraterin, Supervisorin
Gründerin des Zentrums für Hochsensibilität in Darmstadt
Profil: lösungsdenker.de | supervision-coaching-darmstadt.de
Dauer: … es wurde spät :-)

Manchmal findet man sich schreibend. Annette Hempel und ich sind uns im Internet als Schreibende von Beiträgen begegnet. Uns trieb das Thema Hochsensibilität um. Im September vereinbarten wir ein erstes Treffen, beginnend in Darmstadt, das nächste wird wohl hier in Aschaffenburg stattfinden.

Ich kann gar nicht alles hervorheben, was Annette Hempel verkörpert. Sie ist so vielseitig engagiert, auch in der Familie, als Hundehalterin, als Kirchenmitglied, Supervisorin und Coach … es blieb nicht genug Zeit.

Unsere Erfahrung: Zwei volle Tüten buntes Allerlei werden auch dann nochmals wertvoller, wenn sie erkundet, erhört und erfahren werden. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung.

Bild: Selfie von Annette Hempel / ich darf das Bild für diesen Zweck verwenden. - Danke.

Gespräch mit Marco Teschner, Berlin

Datum: Juli 2018
Ort: Panketal, Berlin
Gesprächspartner und Freund: Marco Teschner
Profil: https://www.xing.com/profile/Marco_Teschner/cv 
Gespräch: Erste Begegnung nach bald 8 Jahren Zusammenarbeit bei XING
Dauer: 1,5 Stunden

Beitrag von Jona Jakob in XING:

In diesen Tagen ist wieder einmal die Diskussion ausgebrochen, ob man noch bei XING bleiben soll oder nicht und ob man zumindest die Premiummitgliedschaft kündigen soll. Ein journalistischer Beitrag der WELT stellt Fragen: 
https://www.xing.com/news/articles/warum-tust-du-mir-das-an-xing-1522331

Seit 10 Jahren erlebe ich als aktives Mitglied Up & Down von XING. Aber nach all der Zeit bleibt weiterhin nur ein Standpunkt einzuhalten: XING ist nicht die Lösung. XING ist nur Mittel zum Zweck und als solches hervorragend, da restlos alles, was man mit XING erreicht, ohne XING tausende von Euros kosten würde, ob als Kampagnen, Profile, Informationen, PR-Artikel, etc. etc. - hier schafft man sich das alles schier kostenlos, wenn man sich engagiert.

Wer also erneut in eine Form blinden Konsumierens verfällt, keine Selbstverantwortung übernimmt, fremdverantwortend jammert und meint, XING wird neue Anstellungen, Masterarbeiten oder Unternehmensgewinne schaffen, der (auch die) hat ein enormes Problem an Haltung und Selbstverständnis, wer was zu tun hat und an wem es liegt, ob etwas erfolgreich wird oder eben versandet. XING hat mit Ihrem Misserfolg nichts zu tun - daran sind Sie schon ganz selber und höchst persönlich "schuld".

Was XING auch nicht ist: In den letzten Jahren, so muss man festhalten, posten Mitglieder nur noch one-way. Sie versuchen mit allen Mitteln, andere Mitglieder auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Aber in der Art und Weise, wie sie das mit wenigen Zeilen eindeutig DISTANZIERT tun, bleibt nur ein Eindruck: Du möchtest gerne meinen Auftrag, meine Teilnahme, mein Geld - du möchtest jedoch dafür mit mir nichts zu tun haben, ich soll dir möglichst fern bleiben. Das ist der enttäuschende und erfolgverhinderten Selbstbetrug dümmlicher Plagöris, Habasche oder Bajasse, wie man in Bern sagt: Blufferinnen und Bluffer. Falsche "Coolness" wird nie professionell - auch wenn abertausende solcher Signale einem verblenden können.

Obwohl wirklich alle zumindest "wissen" (es aber vielleicht nie verstanden haben), dass Kontakt, ob als Mensch oder fürs Geschäftliche, in erster Linie über Emotionen zustande kommt, mein Inneres 'Ja' oder 'Nein' aufgrund von Gefühlen entsteht, tun hier die meisten so, als ginge es ohne jeden Kontakt nur um eine x-beliebige Sache. Totgeburten. Weil kein Kontakt da ist und die Postenden keinen Beziehung suchen, keinen Dialog oder Reflexion, Standpunkt noch Haltung, wird aus dem Angebot nix. XING kommt mir manchmal vor wie das Drama um Plastikverschmutzung in unseren Meeren. Man versucht, andere mit dem eigenen Brei nass zu machen, ist aber selber nicht wirklich bereit, mit in die Dusche zu steigen. Dann halt nicht. Oder wann haben Sie aus eigener Feder wirklich einen Beitrag verfasst, jemanden angerufen, Kontakt aufgenommen und sich allenfalls mit wem getroffen - wann sind Sie das letzte Mal die Begegnung eingegangen, so dass XING einen Sinn ergibt?

Bild: (c) Jona Jakob mit Marco Teschner, Berlin / Juli 2018 - darf mit Erlaubnis von M.T. verwendet werden.

Vor meinem Urlaub trafen ich mich nach einem Chapter-Abend nochmals mit dem XING-Mitglied, welches für den Abend die Räume bzw. das Hosting in Frankfurt zur Verfügung stellte. Es war der Anfang einer Folge von Gesprächen. In der Zeit kam jemand bei mir vorbei, mit dem ich zu sehr befreundet bin, um ihn coachen zu können. Und last but not least machte ich gerade Urlaub bei Berlin am Scharmützelsee. Von dort bis zu einem Moderationskollegen und langjährigem Kontakt waren es weitere 80 Kilometer: Ich schrieb ihn an, wir telefonierten wieder einmal und dann fuhr ich die 2 x 80 Km um Berlin herum, hoch nach Kampetal, wo wir gerade mal 1 h 30 Min für uns hatten - aber nach acht Jahren Kontaktverknüpfung, nach diversen Gruppen und Moderationsarbeit, war es von unsbeschreibbarem Wert, sich gesehen, sich umarmt und sich gesprochen zu haben. DA, genau in dem Moment des Berührens, im Kontakt mit dem Anderen, DA ist XING, nicht in der Konvenience seiner technischen Features - dies auch in Zukunft nicht. Es ist nur bei Ihnen, was genau Sie dank XING machen und dann erreichen.

Und danken Sie auch, dass das Ding Deutsch ist, deutschen und europäischen Gesetzen entspricht, eine enorme juristisch haltbare Diskretion aufrecht hält und für jenen Bekanntheitsgrad, der gerade mal Ihre Person betrifft, weitaus genügend und enorm günstig sich anbietet. Wenn ein DAX-Konzern nicht so viel davon hat, ok. Auch verbietet Ihnen niemand, neben zu LinkedIn zu nutzen, wenn es global sein soll. Aber was hier auf trockenem Boden Bestand hat, multipliziert sich für SIE als Wert nur dann, wie wenn Sie sich eine teure Küche kaufen würden, und dann aber kochen können und kochen, Gäste einladen und GastgeberIn sind - oder es lassen, weil nicht in der Lage, desinteressiert oder herzlos.

XING, das machen keine Features aus - XING, das sind Sie.Mit besten Grüssen 

Jona Jakob, Senior Coach 
Aschaffenburg

Bericht zur Teilnahme bei 'Deutschland spricht' von Jona Jakob

... treten durch die Eltern von hinten nach vorne hindurch und sind dann die Führenden. (Hellinger)

Dieser Beitrag handelt von meinen Glück durch eine Erfahrung mit einem jungen Menschen:

Man kann von Bert Hellinger halten, was man will. Als Begründer der Familienaufstellungen hat sein Verfahren bestimmt seine Berechtigung erlangt. Mir selber hat in einer Biografie aus seinem Schaffen eine Stelle besonders gut gefallen. Hellinger beschreibt es so:

Es kommt der Tag, wo die 'Jungen' (die eigenen Kinder) von hinten durch die Eltern hindurch nach vorne gelangen und von da an die 'Wichtigeren' sind (als eben die Eltern). Er beschreibt das. als würde man wie ein Nebel, ein Geist ein Beam durch den Körper der Eltern hindurch nach vorne transformieren.

Womit begründet er den Gedanken der aus zwei Teilen besteht?

a) die Bewegung/Transformation an sich (von hinten hindurch nach vorne) und

b) danach die Wichtigeren sind, als die eigenen Eltern.

Hellinger argumentiert: Die höhere Wichtigkeit besteht NICHT in der elterlichen Etablierung von Haus, Vermögen, Sicherheit und allenfalls den eigenen Kindern und womöglich dem Mittel eines absehbaren Erbes.

Die 'höhere Wichtigkeit' etabliert sich für Hellinger darin, dass die Kinder es nun sind, welche neue Nachkommen zeugen können. Der Erhalt an sich ist wichtiger, als das Errungene. Die gealterten Eltern können keine Nachkommen mehr zeugen und stehen damit mit dieser Chance nicht mehr in der Entwicklung eines nachhaltigen Verlaufs, nämlich dem, dass die Familie fortbesteht.

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Nun zum aktuellen Erlebnis und was mir in Bezug zu jungen Leuten in diesen Tagen bewusst geworden ist.

Ich habe bei der Aktion 'Deutschland spricht' mitgemacht. Ich habe die Erlaubnis meiner jungen Gesprächspartnerin, das Gespräch bzw. das Selfiebild frei zu nutzen.


Bild: Selfie von Jona Jakob per iPhone / Mit Erlaubnis von Annika - lieben Dank.

Aktion 'Deutschland spricht' #Deutschlandspricht https://www.tagesschau.de/inland/deutschland-spricht-133.html

Die Aktion hatte für mich eine Gesprächspartnerin ausgewählt, wir beide wollten mitmachen und so fand der Termin letzten Sonntag statt. Dann entstand ein Gespräch über 3,5 Stunden (eine war vorgesehen) und das Bild oben von uns beiden:

Obwohl Annika, 22 Jahre alt, Bachelor in Psychologie, hinter mir steht (siehe Schultern) steht sie im Bild im Vordergrund.

Ihre Kraft, ihre Energie, ihre Frische in der Debatte, Ihre Standpunkte, Ideen, Anliegen und ihr Idealismus sind so kraftvoll lebendig, ... die Erfahrung für mich persönlich aus dem Gespräch ist die, das ich bestenfalls nur noch ein mittragender, alter Beobachter zu sein vermag, jemand, der echt keine Wichtigkeit mehr hat oder noch erlangt.

Was in Marketingabteilungen, Zielgruppen, Lösungen und Veränderung in der Welt geschieht, basiert auf diesem Vulkan der Jugend. Ich sollte ihr als alter Besserwisser nicht im Weg stehen - ich habe einzig, einer jungen Pflanze gleich, für gutes Gedeihen etwas beizutragen, zu stützen, allenfalls mal aufzurichten.

An nichts ist mir Hellingers Gedanke so sichtbar geworden, wie an dieser Begegnung und dem damit entstandenen Bild, dass diese mir schier fremden jungen Leute wichtig sind, nicht meine Restjahre oder ein vermeintliches Vermögen.

An dem Gedanken können Sie nun die Weltbelastungen reflektieren, sei es als Dieselskandal, als Plastikverschmutzung, Innovationstransformation, Kriegen und Krisen, Chancen und Gefahren oder sonst irgend einer jungen Entwicklung - es zählt, was für diese noch nicht gelebten Lebensjahre zählt. Es zählt nicht mehr, was man selber als gelebte Jahre auszuweisen vermag.

Ich war, was ich wirklich selten bin, etwas neidisch - bei allem Gönnen und Freuen von Herzen :-) und ich war tatsächlich einige Tage leicht ohne Boden. Sie ist es, die jetzt von dannen zieht. Ich selber verblieb kinderlos - nun war mir das eine Lektion.

Go ahead, dear Annika! Go ahead ...

Jona, der im Sinne des Wortes hinter Dir steht.

P.S. Annika wünscht sich übrigens, dass wenigstens etwas weniger Fleisch konsumiert wird. Oder besser gar kein Fleisch bzw. möglichst keine tierischen Produkte. Sie sagt: "An dieser Stelle deines Konsums kannst du am meisten bewirken, was zur Entlastung der Umwelt führt.
Annika N., 22, Aschaffenburg

Teilnahme an der Aktion 'Deutschland spricht'

Datum: 23. September 2018
Ort: Aschaffenburg, Raum für Gespräche
Anwesend: 2 Personen
Gespräch: Streitgespräch … ganz ohne Streit
Thema: Fleischkonsum
Vorgesehene Dauer: 1 Stunde
Im Gespräch: 3,5 Stunden
Fazit: Unbezahlbar

"Deutschland spricht" ist die Plattform für politische Zwiegespräche von ZEIT ONLINE. Das Versprechen: Menschen zusammenbringen, die politisch völlig unterschiedlich denken und möglichst nahe beieinander wohnen. Am 23. September 2018 trafen sich Tausende Menschen in ganz Deutschland. Insgesamt elf Medienhäuser riefen in diesem Jahr gemeinsam zu der Aktion auf. Schirmherr war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Grimme Online Award 2018
ZEIT ONLINE

Quo Vadis Gespräch 2018

Datum: 26./27.10.2018
Ort: Regensburg
Ziel: 2 Tage Klausur mit Zielvereinbarungen, Maßnahmen und Aufträgen
Teilnehmer:  > 10 Teilnehmende
Gesprächsmoderation: Jona Jakob